Dank dem wunderbaren Phlipp Elektroschmock können wir heute mich euch zusammen zurückblicken auf das letzte Wochenende: die verschwörung der wanzen, die erste Preview zu unserem Jahresprojekt ein dunkler spiegel. Kommt noch einmal mit zur bEATPLANTATIOn und taucht ein in eine Welt voller Paranoia, Drogen und Wanzen.
Und da die Welt in diesem verschissenen Überwachungsstaat, in dem wir leben, voller Kameras ist, werden dies nicht die letzten Fotos sein. Weitere folgen in Bälde!
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… back to the beat …

In diesem Monat beginnt das neue Projekt von epikur hotel: Unter dem Titel ein dunkler spiegel begeben wir uns auf den Trip in eine kafkaeske Drogenwelt in einem absurden Überwachungsstaat, in dem nichts von Sicherheit ist. Am wenigsten die eigene Identität.
ein dunkler spiegel führt in einen Kosmos, wie nur der visionäre wie paranoide Geist des brillanten SciFi-Autors Philip K. Dick (Blade Runner, Ubik) ihn erfinden kann. Inspiriert von seinem Roman A scanner darkly, in dem er seine eigenen Drogenerfahrungen verarbeitete, schaffen wir in mehreren Phasen einen eigenen Zukunftsentwurf, mit dem Ziel, die Science Fiction als erzählerischen Raum für utopische wie dystopische Gedankenspiele auf der Bühne salonfähig zu machen.
preview_01 | die verschwörung der wanzen
Die erste Phase ist der Monolog die verschwörung der wanzen, dessen Premiere ihr am 25. Februar 2012 auf der bEATPLANTATIOn in Oberhausen erleben könnt.
Barry ist ein Doper, der in naher Zukunft in einem Überwachungsstaat lebt, in dem der Mann alles sieht und weiß. Doch Barry ist raffinierter als der Mann: Er überwacht sich selbst.
Ein paranoider Monolog über Drogen, Überwachung und Menschen, die sich in insektoide Reflexmaschinen verwandeln.
mit Raymond Dudzinski
von Michael Masberg, Stefanie Dellmann und Miriam Sadowski
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Wir sind aus der Unterwelt ohne nennenswerte Verluste zurückgekehrt und haben ein paar Impressionen mitgebracht. Allen, die es am letzten Donnerstag nicht in der Kunstmuseum in der Alten Post geschafft haben, bleibt das Bedauern: Entgegen dem allgemeinen Trend setzen wir nicht auf Nachhaltigkeit. Unsere Raumklanginstallation {m}orpheus bleibt eine einmalige Erfahrung.
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Nicht nur wir haben ein großes Herz, auch andere schließen uns in ihres. Der Blog heimatPOTTential hat heute einen Bericht über den ersten RUHR YORK CITY DRIFT veröffentlicht. Da verneigen wir uns direkt noch einmal:
Ich wollte auch nur gesacht haben: Als Epikur-Freund verliebte ich mich in den Namen des Vereins. Dass die abgesandte Dame und der abgesandte Herr dieser Tatsache durch ihre Performance dann auch noch derart gerecht wurden, setzte dem Ganzen natürlich ein Krönchen auf. Watt schön. Sollte man sich mehr von angucken als nur einen kleinen Auszug!
We heart!
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Er treibt allein im weinfarbenen Meer. Er sieht sich um nach seiner Geliebten, aber sie ist nicht da. Er ruft ihren Namen: “Eurydike, Eurydike.” Er bekommt keine Antwort. Aus Gründen, die er nicht versteht, bedrückt ihn das sehr. Er fängt an zu weinen, salzige Tränen rinnen über sein Gesicht, mischen sich mit den salzigen Wogen.
Da wird ihm bewusst, dass er träumen muss, und er lächelt.
Mit diesen Worten beginnt die 1991 erschienene Graphic Novel Orpheus, eine Neuerzählung des bekannten Mythos. Neil Gaiman ließ die alte Erzählung von dem Sänger, der in die Unterwelt zieht, um die Freigabe seiner verstorbenen Eurydike zu fordern, Teil seines eigenen Mythos vom Sandman werden.
Im Kunstmuseum in der Alten Post in Mülheim an der Ruhr kann man zur Zeit andere bunte Bilder bewundern, die sich mit Orpheus auseinandersetzen: jene des deutschen Malers Werner Gilles. Am kommenden Donnerstag lädt das Kunstmuseum wieder zur ART Lounge. Wie im vergangenen Januar sind wir auch dieses Mal dabei, Ausstellung und Theater zu einem Raumerlebnis zu verschmelzen: Unter dem Titel {m}orpheus begeben wir uns auf eine Reise in die Unterwelt. Das Museum wird zum Theater wird zur Ausstellung. Gilles vs. Gaiman vs. us.
Seid dabei.
24. November 2011 | 19.00h
Kunstmuseum in der Alten Post | Mülheim an der Ruhr
Eintritt: 4 €
mit Raymond Dudzinksi und Kreso Cvetnic
von Michael Masberg (Konzept & Text), Stefanie Dellman (Raum) und Miriam Sadowski (Bild)
Anschließend beenden wir unsere kleine Novembertour im Goethebunker Essen und feiern mit der bEATPLANTATIOn ihren neunten Geburtstag.
Veröffentlicht unter {m}orpheus
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Ruhr York is where your heart is.

IHEARTRUHRYORK haben es sich zur Aufgabe gemacht, zusammenzuführen, was zusammengehört. Und heute wird der nächste Schritt vollzogen: Im Grammatikoff in Duisburg startet der erste Ruhr York City Drift. Party trifft Kurzfilme trifft Ausstellung trifft Theater trifft Musik. Da sind wir mit dem Herzen als Theatermacher natürlich mit dabei.
We heart.
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In der kommenden Woche, am 16. November 2011, ist epikur hotel | theater.raum.bild. nach Oberhausen zur Creative Stage geladen. In einem abwechslungsreichen Programm präsentieren sich in jeweils acht Minuten Kreative und Künstler aus dem Ruhrgebiet. Zu diesem Zweck werden wir eine ganz besondere Fassung von Kokon. Metamorphose. zeigen: eine Verwandlung in acht Minuten.
Carina Langanki | Foto (c) Christian Ripkens
Wir zeigen acht Minuten aus dem Film zur Performance, der dieses Jahr aus dem FUSION Festival Premiere feierte. Dabei werden wir live von unserem Resident Raymond Dudzinski unterstützt. Ab 19 Uhr geht es los. The place to be: Zentrum Altenberg in Oberhausen.
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In neun Tagen beginnt am 17. November 2011 die stART11 in Duisburg Ruhrort, die Transmedia-Storytelling-Konferenz für Kunst, Kultur und Kreativszene. Dank unserer Freunde vin I HEART RUHR YORK sind wir ebenfalls mit am stART: Am ersten Abend werden wir unser abrechnende Liebenserklärung an und liebenswürdige Abrechnung mit Theater zum besten geben: Theatermacher.
Und weil Ruhr York uns so herzt und wie es, treten wir zwei Tage später noch einmal auf: Beim Ruhy York City Drift im Grammatikoff in Duisburg, abermals mit Theatermacher.
Eine Reise in die Unterwelt
Da Mülheim an der Ruhr in diesem Jahr unser Schicksal zu sein scheint, kehren wir in diesem Monat noch einmal dorthin zurück. Nachdem wir das Jahr 2011 mit Claiming Spaces begonnen haben, begeben wir uns nun für die ART Lounge des Kunstmuseums auf eine Reise in die Unterwelt: {m}orpheus nennt sich unsere Auseinandersetzung mit der Geschichte Orpheus, angesiegelt zwischen antiker Mythologie und den modernen Märchen des Neil Gaiman.