Impressionen aus der Unterwelt

{m}orpheus

Wir sind aus der Unterwelt ohne nennenswerte Verluste zurückgekehrt und haben ein paar Impressionen mitgebracht. Allen, die es am letzten Donnerstag nicht in der Kunstmuseum in der Alten Post geschafft haben, bleibt das Bedauern: Entgegen dem allgemeinen Trend setzen wir nicht auf Nachhaltigkeit. Unsere Raumklanginstallation {m}orpheus bleibt eine einmalige Erfahrung.

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epikur hat POTTential

Nicht nur wir haben ein großes Herz, auch andere schließen uns in ihres. Der Blog heimatPOTTential hat heute einen Bericht über den ersten RUHR YORK CITY DRIFT veröffentlicht. Da verneigen wir uns direkt noch einmal:

Ich wollte auch nur gesacht haben: Als Epikur-Freund verliebte ich mich in den Namen des Vereins. Dass die abgesandte Dame und der abgesandte Herr dieser Tatsache durch ihre Performance dann auch noch derart gerecht wurden, setzte dem Ganzen natürlich ein Krönchen auf. Watt schön. Sollte man sich mehr von angucken als nur einen kleinen Auszug!

We heart!

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Eine Reise in die Unterwelt

Er treibt allein im weinfarbenen Meer. Er sieht sich um nach seiner Geliebten, aber sie ist nicht da. Er ruft ihren Namen: “Eurydike, Eurydike.” Er bekommt keine Antwort. Aus Gründen, die er nicht versteht, bedrückt ihn das sehr. Er fängt an zu weinen, salzige Tränen rinnen über sein Gesicht, mischen sich mit den salzigen Wogen.
Da wird ihm bewusst, dass er träumen muss, und er lächelt.

Mit diesen Worten beginnt die 1991 erschienene Graphic Novel Orpheus, eine Neuerzählung des bekannten Mythos. Neil Gaiman ließ die alte Erzählung von dem Sänger, der in die Unterwelt zieht, um die Freigabe seiner verstorbenen Eurydike zu fordern, Teil seines eigenen Mythos vom Sandman werden.

Im Kunstmuseum in der Alten Post in Mülheim an der Ruhr kann man zur Zeit andere bunte Bilder bewundern, die sich mit Orpheus auseinandersetzen: jene des deutschen Malers Werner Gilles. Am kommenden Donnerstag lädt das Kunstmuseum wieder zur ART Lounge. Wie im vergangenen Januar sind wir auch dieses Mal dabei, Ausstellung und Theater zu einem Raumerlebnis zu verschmelzen: Unter dem Titel {m}orpheus begeben wir uns auf eine Reise in die Unterwelt. Das Museum wird zum Theater wird zur Ausstellung. Gilles vs. Gaiman vs. us.

Seid dabei.

24. November 2011 | 19.00h
Kunstmuseum in der Alten Post | Mülheim an der Ruhr
Eintritt: 4 €
mit Raymond Dudzinksi und Kreso Cvetnic
von Michael Masberg (Konzept & Text), Stefanie Dellman (Raum) und Miriam Sadowski (Bild)

Anschließend beenden wir unsere kleine Novembertour im Goethebunker Essen und feiern mit der bEATPLANTATIOn ihren neunten Geburtstag.

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Durch Ruhr York driften

Ruhr York is where your heart is.

IHEARTRUHRYORK haben es sich zur Aufgabe gemacht, zusammenzuführen, was zusammengehört. Und heute wird der nächste Schritt vollzogen: Im Grammatikoff in Duisburg startet der erste Ruhr York City Drift. Party trifft Kurzfilme trifft Ausstellung trifft Theater trifft Musik. Da sind wir mit dem Herzen als Theatermacher natürlich mit dabei.

We heart.

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Acht Minuten Verwandlung.

In der kommenden Woche, am 16. November 2011, ist epikur hotel | theater.raum.bild. nach Oberhausen zur Creative Stage geladen. In einem abwechslungsreichen Programm präsentieren sich in jeweils acht Minuten Kreative und Künstler aus dem Ruhrgebiet. Zu diesem Zweck werden wir eine ganz besondere Fassung von Kokon. Metamorphose. zeigen: eine Verwandlung in acht Minuten.

Kokon. Metamorphose. Carina Langanki | Foto (c) Christian Ripkens

Wir zeigen acht Minuten aus dem Film zur Performance, der dieses Jahr aus dem FUSION Festival Premiere feierte. Dabei werden wir live von unserem Resident Raymond Dudzinski unterstützt. Ab 19 Uhr geht es los. The place to be: Zentrum Altenberg in Oberhausen.

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epikur hotel stARTet durch

In neun Tagen beginnt am 17. November 2011 die stART11 in Duisburg Ruhrort, die Transmedia-Storytelling-Konferenz für Kunst, Kultur und Kreativszene. Dank unserer Freunde vin I HEART RUHR YORK sind wir ebenfalls mit am stART: Am ersten Abend werden wir unser abrechnende Liebenserklärung an und liebenswürdige Abrechnung mit Theater zum besten geben: Theatermacher.

Und weil Ruhr York uns so herzt und wie es, treten wir zwei Tage später noch einmal auf: Beim Ruhy York City Drift im Grammatikoff in Duisburg, abermals mit Theatermacher.

TheatermacherRaymond Dudzinski als Theatermacher.

Eine Reise in die Unterwelt

Da Mülheim an der Ruhr in diesem Jahr unser Schicksal zu sein scheint, kehren wir in diesem Monat noch einmal dorthin zurück. Nachdem wir das Jahr 2011 mit Claiming Spaces begonnen haben, begeben wir uns nun für die ART Lounge des Kunstmuseums auf eine Reise in die Unterwelt: {m}orpheus nennt sich unsere Auseinandersetzung mit der Geschichte Orpheus, angesiegelt zwischen antiker Mythologie und den modernen Märchen des Neil Gaiman.

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Surprise! Reprise!

Schlimm City ist vorbei – kann das sein? Und ist dies nicht weniger ein Ort als vielmehr ein Zustand? Und warum eigentlich bloß in Mülheim an der Ruhr?

Daher packen wir unser Projekt Good to know if I ever need attention all I have to do is die ein und tragen es in die nächste Stadt: Oberhausen. Unsere Freunde von der bEATPLANTATIOn haben uns spontan eingeladen, am kommenden Sonntag auf ihrem Mini-Festival eine Beschwörung abzuhalten. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten!

Wir wären nicht, wer wir sind, wenn wir einfach das bekannte Programm abspulen würden. Daher gibt es eine Reprise zu sehen, eine Neuinszenierung der austreibung. Mit dabei: Thea Hummel (live on video), Marie Lumpp (live on tape) und Raymond Dudzinski (live on stage). Nachdem wir auf dem Shiny Toys Festival tatkräftige Unterstützung von unseren franzözischen Freunden 170cm erhielten, bergrüßen wir dieses Mal in der Art Suite: aaron.st (Unusual Symptoms). Mit seinen Visuals wird er die Performance in eine andere Dimension tragen.

22.10.11 | bEATPLANATIOn | Druckluft | Oberhausen
voraus. 23.30h & 1.30h

good to know …

Good to know if I ever need attention all I have to do is die

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Heimsuchung in Mülheim

Good to know(c) 2011 Miriam Sadowski, epikur hotel

Wie fühlt man sich, wenn alle einen bereits für tot erklärt haben? Vielleicht ist es besser so und Totgesagte sollen bekanntlich länger leben. Oder nervt es, dass sich alle nur für einen interessieren, wenn es einem schlecht geht?

Im Rahmen des Shiny Toys Festivals 2011 und dem Stadtspiel in Realvision SchlimmCity entsteht im September und Oktober in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr das multimediale Projekt Good to know if I ever need attention all I have to do is die. Dabei lassen wir die Stadt selbst zu Wort kommen – und sie hat viel zu erzählen. Vor allem darüber, wie man sich fühlt, wenn man von allen bereits für tot erklärt wurde.

01_installation

In der Zeit vom 14. September bis zum 9. Oktober 2011 stellen wir im ehemaligen Kundencenter der MVG im aufgegebenen Kaufhofs in Mülheim an der Ruhr die Installation zur Performance aus, in der sich unsere Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit der Stadt spiegeln. Sicherlich kein vollendetes Werk, sondern eines, dass über die Wochen hinweg in einem steten Wandel bleiben wird.

14.09.-09.10. | alter kaufhof | durchgängig

02_video & performance

Während des Shiny Toys Festivals rufen wir die Geister der Stadt, damit sie in drei Nächten die Straßen von Mülheim an der Ruhr heimsuchen. Im Anschluss an das Eröffnungskonzert von BAUT am 22. September vollziehen wir die beschwörung. Anschließend folgt in den Nächten vom 22.–24. September die heimsuchung. Und da wir gerne hinter uns aufräumen, kümmern wir uns am 24. September auch um die austreibung. Das Finale unserer Perfomance in drei Akten werden wir nicht alleine auf die Beine stellen, sondern während der Festivaltage gemeinsam mit anderen Künstlern entwickeln.

22.09. | alter kaufhof | 21h | beschwörung
22.-24.09. | innenstadt | ab 20h | heimsuchung
24.09. | ringlokschuppen | 23h | austreibung

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